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Streckenrekord - Sieg am Hongar Drucken E-Mail
Sonntag, 03 August 2008
Wenn’s läuft, dann läuft’s!! Nach ein paar Tagen Regeneration ging ich voll erholt in das 4,3 km lange Bergrennen auf den Hongar.
Schon beim Aufwärmen hatte ich gute Beine und nach den beiden Siegen vom letzten Wochenende, stand ich ziemlich selbstbewusst am Start. Auch die Präsenz von Lindner Paul beunruhigte mich dieses Mal nicht, denn ich wusste, wenn alles gut läuft könnte ich ihn auch heute wieder schlagen.

Vom Start weg, auf dem nur leicht steigenden ersten Kilometer, wurde von den fast 60 Fahrern/innen ein zügiges Tempo gefahren. Lindner positionierte sich an der Spitze des Feldes, dahinter folgten Öhlböck und ich an seinem Hinterrad.
Als der Anstieg begann, wartete ich ab und beobachtete wie sich das Tempo entwickelte und was die anderen Fahrer machten.

Das Tempo wurde von Lindner hoch gehalten und nach der ersten Kehre hatte sich das Feld schon aufgefädelt und es waren nur mehr 10 – 15 Fahrer an der Spitze.
Von diesem Zeitpunkt konzentrierte ich mich nur auf Lindners Hinterrad und bekam von allem anderen fast nichts mehr mit. Ab und an blickte ich zurück, um zu schauen wie groß die Gruppe noch war.

Die Spitzengruppe wurde immer kleiner, sodass wir bei der nächsten Kehre nur mehr zu viert waren. Mein Puls war zwar schon bei 195 und es war ziemlich hart, aber ich hatte das Gefühl im Fall des Falles noch ein klein wenig zulegen zu können.
Bei der nächsten Kehre wo es kurz etwas steiler wurde, verloren auch die anderen beiden den Anschluss, sodass Lindner und ich nur mehr zu zweit waren.

Auf den nächsten Metern fuhr ich etwas an die Seite von ihm. Die nächste Kurve nahm ich innen, schaltete auf einen größeren Gang und beschleunigte ein wenig.
Nach ein paar Tritten blickte ich zurück und bemerkte, dass er Probleme hatte mir zu folgen. Von da an gab es kein zurück mehr und ich musste voll durchziehen. Bei der Pulsanzeige war die Eins als erste Zahl Vergangenheit und von diesem Zeitpunkt fuhr ich nur mehr Anschlag und auch etwas darüber.

Von da an galt es aber noch etwas mehr als einen Kilometer zurückzulegen. In den Kehren wo ich einen guten Blick nach unten hatte, schaute ich wie sich mein Vorsprung entwickelte. Er entwickelte sich gut, aber es war schon so was von hart, dass ich nur mehr das Ziel herbeisehnte.

Bei der vorletzten Kehre schaute ich mal auf die Zeit und sah eine niedrige dreizehner Zeit. Der Streckenrekord lag knapp unter 14 Minuten und da dachte ich mir, ich werde sicher keine Minute mehr bis ins Ziel brauchen. Mit dem Streckenrekord als neue Motivation holte ich noch einmal das Letzte aus meinem Körper heraus. Ich ging aus dem Sattel und schaltete auf einen größeren Gang, ich sag euch – Radsport kann so wehtun!! (und zugleich so schön sein)

Nach der letzten Kehre waren es nur mehr zehn Meter bis zur Ziellinie, die schaffte ich auch gerade noch und zu meiner Freude klar unter 14 Minuten!! Danach war ich nur mehr fix und fertig, aber so bald ich mich etwas erholt hatte, rollte ich den Berg wieder runter, um Yvonne Marzinke, welche als Handicapfahrerin in der allgemeinen Damenklasse den 2. Platz belegte, bei ihrem Kampf gegen den Berg etwas zu unterstützen.

Als ich wieder oben war, bestätigte sich mein neuer Streckenrekord. Er lag mit 13:35 Minuten sogar um 20 Sekunden unter der bisherigen Bestzeit von Lindner aus dem Vorjahr. Dieser beendete das Rennen 40 Sekunden hinter mir als Zweiter, knapp gefolgt von meinem Namenskollegen Hemetsberger Friedrich als Dritter.

hongar_podium_600

Mit dem Sieg und dem neuen Streckenrekord bin ich mehr als zufrieden und es ist noch mehr als eine Draufgabe zu den beiden Siegen am letzten Wochenende.

Bedanken möchte ich mich auch bei der Fa. Radpoint für die Streckenrekordprämie und den tollen vielen Preisen für die Radsportler.

 

 
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Christian Hemetsberger

Die Naturfreunde Raiffeisen Mondsee unterstützen den jungen Radsportler Christian Hemetsberger.

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Ab sofort bietet die Fa. REIFEN EDTMAYER, 5311 Loibichl, Fahrradersatzteile und Reparaturen und Fahrradreifen an. Auf die Preise für Fahrradersatzteile und Fahrradreifen erhalten alle Naturfreunde Mitglieder, gegen Vorlage des Mitgliedausweises, einen Rabatt von 15 %.
Dieser Rabatt gilt nicht beim Verkaufspreis eines neuen Fahrrades.

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