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3. Sieg auf Heimstrecke
Mit einem Sieg in der Tasche könnte man eigentlich beruhigt in das nächste Rennen gehen. Bei mir war das aber nicht so, da ich mir bei meinem Heimrennen natürlich auch einiges erhofft habe und ich nach den kurzen, aber extrem intensiven Strapazen vom Vortag, nicht genau wusste was für mich noch drinnen ist.
Zudem war mein stärkster Konkurrent noch mit einer starken 5 – 7 köpfigen Mannschaft vom Gourmetfeinexpress am Start.

Auf den ersten zwei Runden rund um den Mondsee war es bis zum ersten Anstieg in Pichl Auhof relativ ruhig, ehe dort die ersten Attacken folgten. Bis zum Seeende in Au ging ich einige Attacken mit, da ich nicht ins Hintertreffen gelangen wollte.
Danach hielt ich mich aber zurück, da ich nicht im Flachen schon mein Pulver verschießen konnte. Auf den nächsten eineinhalb Runden folgten weitere Attacken, aber es konnte sich nie jemand entscheidend lösen.

allee            pichlauhof           Fotos: www.pidplates.at 

So fuhr das große Feld mit knapp 80 Starten geschlossen zum Kreisverkehr bei der Hauptschule. Auf diesem Anstieg versuchte ich das erste Mal mich zu lösen, aber es folgten mir alle.
Nach der kurzen Abfahrt und der Abzweigung zum Mondseeberg versuchte ich erneut das Tempo anzuziehen. Es folgten mir aber immer noch zu viele und so fuhren wir zu zwanzigst unter der Autobahn durch. Danach schaute ich mal zurück wer noch so da war, ehe ich von vorne das Tempo wieder erhöhte.

Danach war unsere Gruppe schon kleiner, für mich aber immer noch zu groß. Es folgte das Flachstück, an dessen Ende mein schärfster Konkurrent Öhlböck attackierte.
Ich fuhr natürlich mit sowie einige andere auch. Dieses Mal hatten die anderen aber schon etwas mehr Mühe, sodass nur mehr 4-5 Fahrer an uns beiden dran blieben. Öhlböck und ich fuhren von vorne ein hohes Tempo und attackierten uns gegenseitig.
Dies führte dazu, dass wir nur mehr zu dritt an der Spitze waren, gefolgt von einem weiteren Fahrer mit etwas Abstand. Etwa einen Kilometer vor dem Ziel, als es wieder etwas flacher wurde, begann das Taktieren. Ca. 500 Meter vor dem Ziel startete ich erneut eine Attacke. Jetzt konnte mir nur mehr Öhlböck folgen und als er an meinem Hinterrad dran war nahm ich wieder raus.

Nach hinten schien es jetzt schon sicher zu sein und so fuhren wir zu zweit nebeneinander der Ziellinie entgegen wo uns auf den letzten Metern noch ein spannendes Finale bevorstand.
Bei der 200m-Marke war es dann soweit, das Finale war eröffnet. Öhlböck trat an und ich folgte ihm an sein Hinterrad. Da hatte ich kurz mal Bedenken, aber als ich in Schwung gekommen war, Fahrt aufnehmen und an ihm vorbeigehen konnte, verflogen meine Bedenken, denn ich konnte mich von ihm lösen und fuhr alleine der Ziellinie entgegen.

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So konnte ich erfreulicher Weise in einem spannenden Rennen bereits zum dritten Mal mein Heimrennen gewinnen und hoffe den Naturfreunde Raiffeisen Mondseeland damit etwas zurückgeben zu können.

 
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