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Meisterschaften im Radmarathon
Nach einer kurzen Nacht stand ich am Sonntag um 9:00 am Start des 10. Wachauer Radmarathons in Mautern. Dieses Rennen war zugleich die österreichische Staatsmeisterschaft im Radmarathon. Wodurch das Rennen auch ziemlich gut besetzt war. Zudem standen noch 4 Elkprofis am Start, welche zwar außerhalb der Wertung fuhren, aber trotzdem den Rennverlauf prägten sowie beeinflussten...

Das Rennen führte über 158 schwere Kilometer mit ca. 2300 Höhenmetern. Nach ca. 12 flachen Kilometern entlang der Donau folgte der erste lange Anstieg über 5-7 Kilometer. Auf den ersten Kilometern konnte ich in der Spitze mitfahren, musste dann aber reißen lassen, da es für mich einfach zu schnell war. So fuhr ich dann hinter der 9-köpfigen ersten Gruppe und vor der zweiten Gruppe weiter und wartete bis ich von der zweiten Gruppe eingeholt werde.

Am Ende des Anstieges waren wir 15 – 20 Fahrer zu denen aber im weiteren Verlauf der ständig bergab und bergauf führenden Strecke noch einige Fahrer zu uns aufschlossen.
Aufgrund der Größe unserer Gruppe und des Gegenwindes ging danach nicht wirklich etwas weiter. Die erste Rennstunde war zwar schnell vorbei, aber als ich nach 1,5 Stunden Fahrzeit auf die Uhr schaute, dachte ich mir noch 3 Stunden – noch so lange.
Da die Temperaturen nicht allzu warm waren und mir ein bisschen kalt und nichts weiter ging, versuchte ich mich mit 4 weiteren Fahrern von dieser Gruppe zu lösen. Wir kamen zwar weg, aber nach ein paar Kilometern wurden wir dann wieder eingeholt.

So fuhr ich wieder in der großen Gruppe und es waren noch über zwei Stunden zu fahren. Die Strecke wurde nicht leichter und es folgten weitere Anstiege, ehe endlich die lange Abfahrt sowie ein längeres leicht bergab führendes Teilstück in Richtung Donau kam.

40 Minuten vor dem Ziel folgte noch ein Anstieg mit 3 – 4 Kilometern auf dem ich mich selber testen sowie die Gruppe sprengen wollte. Naja, die Gruppe wurde zwar kleiner, aber sie umfasste noch immer rund 15 Fahrer. Es folgte eine Abfahrt, eine kurze Gegensteigung sowie eine weitere Abfahrt ehe wir 4 Kilometer vor dem Ziel wieder an der Donau angelangt waren. Jetzt wurde es spannend und es folgten Attacken. Danach konnte sich einer absetzen und keiner fuhr ihm nach, ich auch nicht. Auf dem letzten Kilometer war das Tempo dann extrem schnell und schon 500 Meter vor dem Ziel wurde der Sprint eröffnet. Vor mir waren zwar immer wieder Löcher, aber ich war mit meinem Sprint zufrieden und konnte als Fünfter meiner Gruppe die Ziellinie nach knapp über 4,5 Stunden überqueren.

Gesamt bedeutete dies den 12. Platz und in meiner Altersklasse den 8. Platz.

 
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