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Kaunertal: Platz 5 auf 2751 hm

Heute ging es in Tirol auf 2751 Höhenmeter hinauf, nämlich auf den Kaunertaler Gletscher, wo noch Schibetrieb ist. Bis dahin galt es 41 km und 1887 hm zu bewältigen. Am Start waren rund 40 starke Fahrer aus 5 Nationen, allen voran der vielfache Staatsmeister am Berg, Hans Peter Obwaller und der Vorjahressieger Andreas Traxl.

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Nach dem 2 km neutralisierten Start, welcher  in Ried im Oberinntal bei Sonne und über 10° C erfolgte, ging es leicht bergauf führend ins Kaunertal.Die Steigung war nicht allzu dramatisch und das Tempo eher moderat. Danach folgten schon einige steilere Abschnitte, aber größtenteils ging es nur leicht bergauf und es gab sogar einige Flachpassagen.Das Tempo war weiterhin so gestaltet, dass ich ohne Probleme mithalten konnte. Erst beim Fuße der Stauseemauer, als es das erste Mal länger steiler bergauf ging, wurde das Tempo erhöht. Nach drei viertel des Anstieges musste ich, wie viele andere Fahrer die Spitze ziehen lassen. Entlang des Stausees, wo es wieder flach war, konnte ich aber gleich mal wieder zur Spitze aufschließen, welche jetzt schon kleiner war als vor dem Anstieg zum Stausee.

Am Ende des Sees folgte erneut ein längerer steiler Anstieg. Da wurde die Gruppe wieder kleiner und ich kam grad so noch drüber mit, ehe es in eine kurze Abfahrt ging. 

 

Nach zwei 90° Kurven fuhr ich dann mit 13 weiteren Fahrern in den letzten Schlussabschnitt. Von da an waren es noch ca. 10 km und 700 – 800 hm.Die Gruppe zersprang sofort und ich versuchte meinen Rhythmus zu finden. Als ich den fand, befand ich mich an 12. Position. Nach und nach verkleinerte sich der Vorsprung zu den vor mir Fahrenden kontinuierlich und nach einigen Kehren konnte ich mich sogar bis auf Rang zehn vorarbeiten. Danach fuhr ich mit drei weiteren Fahrern den Anstieg hinauf. Vor uns fuhren zu diesem Zeitpunkt noch sechs Fahrer, drei davon noch in entfernter Blickweite. Fünf Kilometer vor dem Ziel fing es sogar noch an zu schneien und aufkommender Wind machte es auch nicht leichter für uns. 

Bei der 3000 Metermarke erhöhte ich das Tempo und ich konnte mich von meinen drei Weggefährten lösen. So lag ich bereits auf dem siebten Rang und machte mich auf den Weg zum vor mir Fahrenden. Den konnte ich dann sogar noch ein- und überholen und es lag noch einer in Reichweite vor mir. Einen Kilometer vor dem Ziel hatte ich dann auch diesen erreicht, allerdings blieb er an meinem Hinterrad. Erst bei der 500 Metermarke konnte ich ihn durch eine kurze Tempoerhöhung abschütteln. Danach ging es entlang der Schneewände in die letzte Kehre und schlussendlich als Fünfter ins Ziel.

Die Fahrzeit lag bei nicht ganz 1 h 52 min und auf den Vierten fehlten nur 20 Sekunden. Auf den Sieger Obwaller waren es dann fast drei Minuten, was aber nicht weiter schlimm ist.

 

Da es ein Lizenzrennen war und ich mir nur einen Platz unter den ersten 15 erhofft hatte, bin ich mehr als zufrieden. Leider gibt es zu wenig solcher Rennen in Österreich.

 

 

 

 
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