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3. Platz in Osttirol

Heute sollte es bei der 21. Lienzer – Dolomitenradrundfahrt über 123 Kilometer und ca. 2500 hm gehen.Bei diesem Rennen waren ziemlich viele starke Italiener dabei, was das Rennen natürlich nicht leichter machte.

foto: mondseer_in_lienz

Nach dem Start ging es erstmals 20 Kilometer talauswärts, ehe der erste Anstieg über den Gailtaler Sattel folgte. Im Flachen schon war das Tempo nicht langsam, aber bergauf sollte es dann so richtig losgehen. Ich fuhr vorne in den Anstieg rein, wurde aber nach und nach von einigen Fahrern überholt. An der Spitze wurde mächtig Tempo gemacht und ich versuchte mich irgendwie im vorderen Bereich zu halten. Der Anstieg war zwar nicht steil, aber durch das hohe Tempo verloren, von Kehre zu Kehre, immer mehr Fahrer den Anschluss an die Spitze.So bildete sich eine Gruppe von ca. 20 Fahrern, an der ich mich am Ende festsetzte.Ich fuhr schon ziemlich am Limit und musste deshalb kurz vor der Kuppe einige Meter reißen lassen. 

In der folgenden Abfahrt konnte ich aber wieder zu der mittlerweile 16 Fahrer starken Gruppe aufschließen. Nach einem kurzen Flachstück ging es aber schon in den nächsten Anstieg. Danach ging es nur mehr rauf und runter und ich hatte wieder große Mühe den Anschluss zu halten. Als es das nächste Mal wieder länger bergauf ging war es dann soweit und ich musste mich von der Gruppe verabschieden. Zum Glück war es danach ein paar Kilometer flach und auch leicht fallend.So konnte ich bis zum nächsten Anstieg wieder zur Gruppe aufschließen. Auf den nächsten 35-40 Kilometern ging es immer nur bergauf und bergab und ich war immer nur am kämpfen dranzubleiben. Während dieser Phase entschied ich mich die kurze Strecke zu fahren, welche über 112 Kilometer und immer noch 1600 hm führte.

Am Ende des Lesachtales, 35 Kilometer vor dem Ziel, folgte eine längere Abfahrt, auf der sich unsere Gruppe zerteilte. Am Ende der Abfahrt fand ich mich, hinter 11 Fahrern, alleine wieder.Nach einem kurzen Flachstück kam zu meinem Glück wieder eine leicht bergab führende Passage, in der ich wieder zur vor mir fahrenden Gruppe aufschließen konnte. 

Danach teilte sich auch schon die Strecke und ich begab mich mit 5 weiteren Fahrern auf die letzten leicht bergab führenden 20 Kilometer. Wir wechselten uns gleichmäßig ab und keiner fuhr weg. So sollte es nach 2 h 58 min zu einem Sprint kommen. 600 -700 m vor dem Ziel ging es aus einem Kreisverkehr rechts raus und danach ging es in die engen Straßen der Stadt. Ich befand mich an vierter Position und wollte gerade zum Überholen ansetzen, als sich 100 -150 Meter vor dem Ziel die Straße genau um die eigene Breite nach links versetze. Aufgrund dieses Nadelöhrs musste ich abbremsen, da es ansonsten gekracht hätte. So verlor ich Schwung und konnte nicht mehr an dem vor mir Fahrenden vorbeifahren.Deshalb reichte es „nur“ für den vierten Gesamtrang und zum dritten Rang in meiner Klasse. 

Bei einem nicht so engen und gefährlichen Zieleinlauf wäre mehr drinnen gewesen. Aber da ich des Öfteren aus der Spitze raus gefallen war, kann ich trotzdem zufrieden sein.

foto: zieleinlauf

 

 

 

 
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